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Ich bin jetzt Gewichtbeobachterin

Darüber nachgedacht habe ich schon seit mehreren Monaten und Dienstag habe ich es getan: Ich habe mich bei den Weight Watchers angemeldet.

Natürlich habe ich meine Anmeldung auch bei Twitter verkündet und wurde natürlich gleich von Einigen gefragt, warum ich das tue und dass ich das doch nicht nötig hätte:

Aber leider ist das nicht wahr. Ich habe es bitter nötig! Seit Jahren schon jedes Jahr 2-3 kg mehr auf den Rippen, macht irgendwann auch zu viel und so haben sich inzwischen 73kg auf 168cm Größe angesammelt. So. Jetzt ist es raus.

Meine bisherigen Versuche

Natürlich habe ich schon mit diversen Methoden versucht abzunehmen. Zuletzt hatte ich vor Ostern beschlossen in der Fastenzeit 6 Tage die Woche komplett auf Kohlehydrate zu verzichten. Das brachte aber leider nicht den gewünschten Erfolg und hat mich nicht wirklich glücklich gemacht. Mein Problem ist: Ich habe kein Durchhaltevermögen. Kaum habe ich einen schlechten Tag, esse ich trotz Diät eine Tafel Schokolade. Der Heißhunger ist mein größter Feind.

Ich hatte es bereits früher mit Kalorienzählen versucht. Zuerst mit FDDB online. Das war mir aber zu kompliziert, weil ich nicht immer einen Laptop in der Nähe hatte, wenn ich gegessen habe und ich muss mein Essen immer sofort eingeben, weil ich sonst später nicht mehr die Menge weiß oder es total vergesse. Nachdem ich dann endlich über ein Smartphone verfügte versuchte ich es nochmal mit der Kalorienzähler-App. Das war zwar schon ganz nett, aber irgendwie bin ich nicht am Ball geblieben.

Warum jetzt zu den Weight Watchers?

Jetzt könnt ich mit Recht fragen: Was ist der Unterschied vom Punkte zählen bei den Weight Watchers zum Kalorienzählen? Grundsätzlich würde ich sagen: Eigentlich keiner. Bei den Weight Watchers kann ich sowohl online, als auch mit einer App meine ProPoints zählen. Es ist zu Beginn sogar erstmal gefühlt mehr Aufwand für mich, weil Kalorien stehen immer auf den Packungen drauf. Points nicht. Und ich muss mich erstmal noch orientieren, was wie viele Points gibt. ABER bei den Weight Watchers bekomme ich zusätzliche Tipps, was ich alles bei der Wahl meiner Lebensmittel beachten soll (und manchmal bin ich da doch noch überrascht) und es gibt wirklich tolle Rezeptvorschläge für leckere Gerichte. Auf Dauer ist es wahrscheinlich einfacher die ProPoints zu zählen, vor allem, wenn es um Produkte geht, die ich täglich konsumiere. UND es gibt noch einen weiteren Anreiz: Ich zahle jetzt dafür. Zwar nicht viel, aber es kostet. Und das ist für mich gleich noch ein größerer Grund. Ich bin da vielleicht zu sehr Schwabe, um für etwas zu bezahlen, dass ich dann nicht nutze. Deswegen gehe ich auch immer noch ins Fitnessstudio (mal abgesehen davon, dass ich das auch für meine Figur tun muss). Deswegen gehe ich davon aus, dass ich in diesem Fall eher am Ball bleiben werde, weil ich kein Geld verschwenden möchte.

Lange Reder kurzer Sinn: Ich zähle jetzt ProPoints und werde hier davon berichten! Meinen ersten Bericht dazu gibt es am Wochenende. Freut euch schon mal drauf 😉

Foto Quelle: Andrea Kusajda  / pixelio.de

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