Fitness

Run baby run

Inspiriert vom Blog-Beitrag zum Thema Joggen von Claudia wollte auch ich hier noch über meine Erfahrungen mit dem Laufen in den letzten Monaten berichten. Laufen war eigentlich nie so richtig meins. Ich hatte es immer wieder mal versucht, weil ich dachte ich müsste das mal tun und habe es wieder aufgegeben. In diesem Jahr hat es mich aber gepackt und ich bin seit Frühjahr konsequenter und regelmäßig joggen gegangen.

Dazu ein kurzer Exkurs in meine Lauf-Vergangenheit: Als Schülerin habe ich Joggen gehasst. Der Cooper Test war im Schulsport mein größter Feind. Ich habe es einfach nicht geschafft diese 12 Minuten am Stück zu laufen. Ich konnte es einfach nicht. Und das, obwohl ich ja nicht mal unsportlich war. Ich ging als Kind immer zum Geräteturnen und war später regelmäßig im Sportverein bei Stepaerobic und Co. Ich habe keine Ahnung, woran das lag. Ich hatte einfach eine innere Blockade.

Danach habe ich des häufigeren (natürlich motiviert durch Abnehmwünsche) versucht mich für das Laufen zu begeistern. Ohne Erfolg. Ich habe es nie lange durchgehalten. Vor 2 Jahren startete ich einen erneuten Versuch. Es gelang mir sogar Spaß daran zu finden. Allerdings machte mir dann mein Körper einen Strich durch die Rechnung. Nach regelmäßigem Training tat mir irgendwann das Schienbein so weh, dass ich fast nicht mehr auftreten konnte. Daher ging ich zum Orthopäden. Ergebnis: Ich habe Plattfüße und bekam teure, auf meine krummen Füße angepasste, Einlagen für meine Schuhe.

Erneut gingen 2 Jahre ins Land, bis ich mich zu Beginn diesen Jahres wieder aufraffte. Auch hier war die Anfangsmotivation auch wieder der Wunsch abzunehmen. Durch meinen Erfolg mit Weight Watchers war ich hochmotiviert und hatte richtig Lust wieder mit dem Laufen anzufangen. Um mich am Ball zu halten und zum Durchhalten zu motivieren, regte ich bei meinem Arbeitgeber an, ein Team beim HSH Nordbank Run anzumelden. Vier Kilometer ohne Gehen durch zu joggen waren für mich zu Beginn schon eine echte Herausforderung, die ich aber bis zum Run Anfang Juni meistern konnte. Beweisfotos, dass ich wirklich dabei war, gibt es hier.

Vom Ehrgeiz gepackt und um mich auch weiterhin fürs Laufen zu motivieren, meldete ich mich nach dem HSH Nordbank Run mit einer Kollegin direkt für den 13. Rykä Frauenlauf in Hamburg an, der am 10. August stattfindet. 7,5 km um die Alster schienen uns ein gutes Ziel zu sein. Und das finde ich auch immer noch. Ich habe mich im letzten Monat so langsam von 4 auf 6 km hoch gearbeitet. Die richtigen Läufer unter euch werden mich dafür jetzt vielleicht auslachen, aber für mich ist das schon echt eine gute Leistung. In einem Monat werden wir dann sehen, ob mich der Ehrgeiz gepackt hat und ich mich auch noch für den Hamburger Alsterlauf anmelde. Dafür müsste ich nochmal 2,5 km drauf packen. Aber ich glaube irgendwann hat man auch die Grenze erreicht, wo es egal ist. Ich hoffe diese bald erreicht zu haben.

Ach ja… wer Lust hat kann sich gerne mit mir auf Endomondo oder Runtastic befreunden 🙂

Titelbild Quelle: SadDoggDesign / photocase.com

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