Fernweh

Reisebericht Florida: Gulf Coast – Teil 2

Tag 5: Strandtag (Fort De Soto Park und Anna Maria Island)

Den fünften Tag unserer Reise wollten wir ruhig angehen lassen und die Strände der Golfküste und das wunderschöne Wetter genießen. Da es an der Golfküste soooo viele schöne Strände zu sehen gibt, suchten wir uns einen Strand für morgens und einen Strand für Nachmittags 🙂 Damit konnten wir auch ganz schlau die Mittagshitze nutzen, um weiter zu fahren und der Sonne ein wenig zu entgehen.

So zog es uns morgens erst einmal in den Fort De Soto Park. Fort De Soto befindet sich in der  südwestlichen Ecke des Mullet Key, am Eingang zur Tampa Bay. Die Insel Fort De Soto Park liegt am Eingang zur Tampa Bay und ist nur über den mautpflichtigen Pinellas Bayway zu erreichen. Die Insel und ihr Strände liegt abseits der Städte und Straßen und bietet daher eine wunderschön entspannte Atmosphäre. Wie überall in Florida, kann man natürlich auch hier wunderbar Angeln. Für Sonnenanbeter besonders schön sind die Süd- und Westküste der Insel. Auch wir lagen an einem nach Westen gelegenen Strandabschnitt:

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Kurzes Zwischenwort zum Thema Angeln:

Angeln scheint in Florida Volkssport zu sein. Überall und zu jeder Zeit sieht man vor allem Männer an Brücken und erhöhten Strandabschnitten mit ihren Angeln stehen. Auch auf viel befahrenen Autobrücken stehen die Angler überall. An Brücken, an denen es gefährlich wäre zu stehen, werden extra Warnschilder angebracht, dass das Angeln dort verboten ist. Echt verrückt, aber irgendwie auch total cool. Wie bereits gesagt, ging es dann Mittags weiter. Wieder runter von der Insel und weiter Richtung Süden. Ein kurzer Eindruck von den Straßen mit Blick auf die Sunshine Skyway Bridge:

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Für den Mittag entschieden wir uns die Strände auf Anna Maria Island zu besuchen. Ehrlich gesagt, kann ich euch nicht mehr mit 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen, an welchem Strand wir genau lagen. Irgendwo zwischen Anna Maria Beach und Bradenton Beach, wenn mich meine Erinnerung nicht trübt. Wunderschön! Aber sehr viel voller, als im Fort de Soto Park. Dies lag natürlich auch vor allem daran, dass das mehr ein Stadtstrand war und Fort de Soto ein geschütztes Naturgebiet auf einer Insel, etwas mehr abseits vom Trubel.

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Abends liesen wir dann den Tag in Sarasota ausklingen. Ein paar kleine Shops, ein wunderschöner Strand und viele Touristen. Um uns für den nächsten Tag ein wenig Strecke zu sparen, buchten wir unser Motel auf halber Strecke nach Fort Myers. Das Knights Inn in Port Charlotte buchten wir über daysinn.com. Dort findet man immer eine gute Übersicht über diverse Motels in der Umgebung, inkusive TripAdvisor-Bewertung für einen schnellen Überblick. Der Vorteil zu Motel6 liegt hier ganz klar darin, dass in den Motels der DaysInn-Kette in der Regel Frühstück inklusive ist.

Tag 6: Fort Myers

Apropos Frühstück inklusive: Im Knights Inn begegnete uns erstmals ein Gerät, das uns noch für viele weitere Tage morgens ernähren und erfreuen sollte: Den Waffel-Automaten 🙂 Viele Motels in den USA bieten im Frühstücksbereich Waffeleisen an. Einzeln in Bechern portioniert steht dort der Waffelteig bereit und wartet nur auf seine Zubereitung. Mit Ahornsirup ein Frühstücksschmaus! Nach diesem leckeren Frühstück ging es für uns nach Fort Myers. Das Winterdomizil vieler Rentner.

Auch Thomas Edison und Henry Ford gefiel es in Fort Myers so sehr, dass sie sich dort häuslich nieder liesen. Thomas Edison errichtete dort nicht nur ein Haus, sondern legte auch einen botanischen Garten an und erbaute ein Labor für seine Forschung. Als begeisterter Hobbygärtner pflanzte er viele exotische Pflanzen in seinem Garten, die er unter anderem auch für seine Forschung nutzte. Besonders imposant anzusehen ist der riesige Banyanbaum. Henry Ford gefiel es bei seinen Besuchen im Haus von Thomas Edison so gut, dass er direkt zuschlug, als das Nachbargrundstück zum Verkauf stand.

Heute können die beiden Grundstücke, sowie der botanische Garten und Edisons Labor in den Edison und Fort Winter Estates besucht werden. Die Gärten des Anwesens und die exotischen Pflanzen sind einfach wunderschön und es ist wirklich interessant einen kleinen Einblick in das Leben dieser außergewöhnlichen Männer zu erhalten. Ein Besuch, der sich meiner Meinung nach, wirklich gelohnt hat.

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Anschließend zog es uns an diesem wunderschönen Tag erst einmal wieder an den Strand. Fort Myers Beach bietet Alles, was das Herz begehrt. Einen wunderschönen Strand, wunderbar blaues und sauberes Meer, einen kleinen Pier und ein paar kleine Surfer-Shops. Auch diesen Strand kann ich nur weiterempfehlen.

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Abends liesen wir dann den Tag in Fort Myers ausklingen und besuchten die dortige Old Town. Diese ist natürlich überhaupt nicht mit dem zu vergleichen, was wir in Deutschland als Altstadt verstehen. Besonders lecker und deswegen extra zu erwähnen, war unser Abendessen in Ford’s Garage. Die feine Buger-Karte bot eine super Auswahl für Jeden. Besonders gut empfand ich die Auswahl an Beilagen. Neben den üblichen Pommes gab es auch Baked Beans, verschiedene Salat und gedämpften Broccoli als Beilage. Ich schrieb bereits in meinem Beitrag zur Ernährung in Florida darüber.

Die nächste Nacht verbrachten wir in der Travelodge Fort Myers. Auch dieses Motel kann ich eigentlich nur weiterempfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Fort Myers war dann unsere ideal Basis, um am nächsten Tag in die Everglades aufzubrechen. Aber darüber gibt es dann nächste Woche mehr zu lesen 🙂

Weitere Details zu unserer Reise in den jeweiligen Beiträgen:

(Sobald die Beiträge erschienen sind, werde ich sie hier auch verlinken.) Falls ihr noch Fragen zu unserer Reise oder einem Detail der Reise habt, fragt gerne in den Kommentaren nach oder schreibt mir eine Mail an info@rassambla.de.

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