rassambla auf der Schaukel
Personal

Short stories: I love to blog!

Besser spät als nie greife ich diese Woche noch das Short-Stories-Thema von Bine von waseigenes.com auf: „I love to blog!“ Dabei wünscht sie sich, dass man davon erzählt, warum man eigentlich bloggt, was man bloggt, was einem dabei wichtig ist,… Eben warum man das eigentlich tut. Ich fand die Idee sehr schön und möchte daher auch noch meinen Senf dazu geben ^^.

Ursprüngliche habe ich Anfang 2011 aus mehr oder weniger pragmatischen Gründen angefangen zu bloggen. Ich stand kurz vor dem Abschluss meines Studiums („Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation“ AKA „Irgendwas mit Medien“) , schrieb an meiner Bachelorarbeit und begann mich zu bewerben. Ich trieb mich privat viel in sozialen Netzwerken rum und hatte schon immer einen Hang zum „digitalen Austausch“. Natürlich war ich zu dieser Zeit auch bereits viel auf Blogs unterwegs. Gerade zu Zeiten der Bachelorarbeit war das Lesen von Blogs und das Entdecken von vielen neuen interessanten neuen Bloggern mein wahrer Prokrastinations-Tipp. Und als ich so diese ganzen Blogs las, bekam ich von Tag zu Tag größere Lust auch so etwas zu machen. Allerdings habe ich sehr lange darüber nachgedacht. Ich war mir nicht sicher, ob ich der Welt wirklich etwas zu sagen habe. Zumindest etwas, das ein Teil der Welt lesen möchte. Schließlich entschied ich mich es einfach zu tun. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Anscheinend scheine ich aber doch nicht ganz daneben zu liegen. Schließlich seid ihr gerade hier und lest ^^. Im Rückblick fand ich meine ersten Versuche ziemlich… naja, man sieht eben, dass es erste Versuche waren. Aber jeder fängt einmal klein an.

Danach lief mein Blog lange Zeit nur nebenher. So sehr nebenher, dass sich manchmal monatelang nichts tat. Ich hatte zwar viele Ideen und Themen im Kopf, aber habe es irgendwie nicht geschafft diese online zu bringen. Blogger würde ich mich eigentlich erst seit Anfang letzten Jahres nennen, als ich mich bei den Ironbloggern Hamburg angemeldet habe. Dort zahlt man eine Strafe für jede Woche, die man nicht gebloggt hat. Ich wollte mich zwingen mehr für meinen Blog zu tun und freute mich auf den Austausch mit den anderen Ironbloggern. Und was soll ich sagen: Es hat funktioniert! Seit Januar 2013 gab es keine Woche mehr ohne neuen Blogbeitrag. Am Anfang lief es noch ein wenig mühsam und ich tat mir schwer Themen zu finden. Es war von Anfang an mein Ziel in meinem Blog über alles zu schreiben, was mir gefällt und mich begeistert. Über die Themen zu berichten, die mir in meinem Leben wichtig sind. Aber das klingt einfacher als gesagt.

Im Laufe der Zeit haben sich die Themen in meinem Blog immer wieder leicht gewandelt. Die zentralen Themen in meinem Leben und in diesem Blog sind geblieben:

  • Reisen
  • Fashion
  • Food
  • Fitness

(schade, dass es nicht vier „F“ geworden sind)

Und nun möchte ich dieses Jahr definitiv einen weiteren Schritt machen. Bisher hatte ich hauptsächlich einfach nur „für mich“ geschrieben. Natürlich habe ich aber in vielen anderen Blogs gelesen. Mein Feedly quillt geradezu über und ich schaffe es häufig gar nicht allen Blogs die Aufmerksamkeit zu widmen, die ich ihnen gerne geben würde. Generell bin ich aber ein Mensch, der sich gerne mit Anderen austauscht. Bisher hat dieser Austausch im Blogger-Bereich allerdings nur sporadisch für mich stattgefunden. Was sicher auch daran liegt, dass ich häufig nur ein stiller Leser bin und eher selten in fremden Blogs kommentiere. Gerne würde ich mich aber noch mehr mit anderen Bloggern vernetzen und bin daher ersten Gruppen bei Facebook beigetreten, um mal ein wenig zu beobachten, was da so los ist. Liebe Blogger: Über Tipps für Netzwerke, Blogger-Treffen oder sonstige Austausch-Möglichkeiten freue ich mich immer sehr! Ich freue mich darauf euch kennenzulernen 🙂

Besonders gefreut habe ich mich außerdem auch darüber, dass im letzten Jahr dann doch vereinzelt erste Anfragen für meinen Blog bei mir ankamen und ich die Möglichkeit hatte erste Kontakte zu knüpfen. Das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet und ich habe mich daher umso mehr gefreut. Keine Frage, natürlich würde ich mich freuen, wenn es davon noch mehr gäbe!

Inzwischen ist das Bloggen eine große Liebe geworden und ich kann mir mein Leben ohne den Blog gar nicht mehr vorstellen. Auch wenn der Blog inzwischen viel Zeit in Anspruch nimmt und mir einiges meiner Freizeit „raubt“. Ich freue mich Berichte von meinen Reisen und die Fortschritte von meinem Projekt #FitterMe2014 zu teilen und motiviere mich damit auch selbst. Und Achtung Spoiler-Alarm ^^… Im nächsten Schritt wird mein Blog endlich auf einen eigenen Server umziehen. Damit gibt es dann auch ein, schon lange nötiges, Redesign. Im Juni ist es soweit!

Ich bin schon gespannt darauf, was das restliche Jahr noch für mich und meinen Blog bereit hält und interessiere mich natürlich auch sehr dafür, was ihr eigentlich in meinem Blog gerne lest. Gibt es eine Kategorie, die euch besonders gut gefällt? Oder Beiträge, die ich bisher nicht so oft mache, von denen ihr gerne mehr lesen würdet? Ich freue mich auf euer Feedback in den Kommentaren!

6 Comments

  • alpacanne

    Hallo 🙂 Ich habe mir jetzt auch vorgenommen, wie du, wieder regelmäßig bzw. überhaupt regelmäßig zu bloggen. Wie du es warst, bin ich momentan in meiner Bachelorphase & nun steckt mein Kopf voller kreativer Ideen – die leider nichts mit meinem Bachelorthema zu tun haben :’D Das mit den Ironbloggern klingt interessant; die Seite werde ich mir mal angucken.

  • Sarah

    Ein schöner, ehrlicher Beitrag! Irgendwie beruhigend, dass dein Blog jetzt so toll läuft, obwohl du ihn lange sausen lassen hast. Wenn du aus „Reisen“ „Ferreisen“ machst, klappts mit den 4 Fs ;D

    • rassambla

      Hi Sarah,
      danke für dein nettes Feedback 🙂

      Ich könnte „Fernreisen“ daraus machen 😉 Aber leider schafft man es dann doch nicht jedes Wochenende ans andere Ende der Welt…

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