Fitness

#FitterMe2014 – Halbjahr Fazit

Es ist schon ganz schön krass, wie sehr man sich im Laufe der Zeit verändert und wie wenig man das merkt, wenn es in kleinen Schritten vor sich geht. Das geht sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Erst im Rückblick nimmt man das so richtig wahr. Und genauso geht es mir gerade auch mit #FitterMe2014. Im letzten halben Jahr hat sich an mir, meinem Verhalten und meinem Körper so viel getan. Schritt für Schritt. Und nun scheinen diese kleinen Dinge schon so selbstverständlich für mich, dass mir das erst wieder auffällt, als ich nun nach einem halben Jahr mit #FitterMe2014 noch einmal mit dem Start meines Projekts beschäftige.

Ich habe mein Leben verändert und mein neues Leben hat mich verändert.

Richtig krass ist es für mich Bilder von mir von vor noch ein paar Jahren anzusehen. Zu Zeiten, zu denen mir damals gar nicht bewusst war, wie unfit ich bin. In denen mir gar nicht klar war, wie ungesund mein damaliges Leben war und dass man mir das auch ansah. Man sagt zwar, dass man an sich selbst immer nur das Schlecht sieht, aber damals kam ich mir nicht so „schwabbelig“ vor, wie ich mich jetzt im Nachhinein wahrnehme. Ich musste erst meine Einstellung zu Essen und zum Sport vollkommen verändern, um das zu sehen.

Hier nun aber erst einmal ein paar harte Fakten…
Was habe ich mit #FitterMe2014 eigentlich erreicht?

Ausgangsdaten (KW04 2014) / Zwischenstand (KW28 2014):

Gewicht: 69,1 kg / 64,6 kg (-4,5 kg)
Fettanteil: 28,1 % / 24,9 % (-3,2 %)
Bauch: 86 cm / 83 cm
Oberschenkel: 60 cm / 57,5 cm
Po: 102 cm / 98 cm
Oberarm: 28,5 cm / 27,5 cm

Klingt auf der Papier irgendwie nicht so prall. So viel Arbeit für ein paar Zentimeter? Doch besser als Zahlen, zeigen nur Bilder, was ich erreicht habe. Diesen Vergleich hatte ich bereits letzte Woche gepostet. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal für das positive Feedback von so vielen Seiten 🙂

Wie habe ich das geschafft?

Ehrlich gesagt, bin ich selbst darüber erstaunt, wie einfach es mir gefallen ist, meine Gewohnheiten zu verändern. Ich habe mich in den letzten Wochen auch viel mit Freunden dazu unterhalten und ich muss wirklich sagen, dass dies meiner Meinung eine ganz klare Sache des Willens und der Motivation ist. Wenn man wirklich abnehmen möchte, etwas verändern möchte, dann muss man es einfach durch ziehen. Von nichts kommt nichts. So ist es nun einfach mal. Sonst könnte das ja auch Jeder und die Zeitschriften wären nicht regelmäßig voll mit diversen Tipps… „So nehmen Sie 5 kg ab in 2 Wochen.“

Von fett zu fit

Nein. So schlimm war es ja Gott sei Dank nie. Ich habe zuvor die Reißleine gezogen. In jedem Fall hat mir #FitterMe2014 einiges an mehr Gesundheit und Selbstvertrauen gebracht. Ich fühlte mich früher irgendwie immer „moppelig“, auch zu Zeiten, zu denen ich es noch gar nicht war. z.B. bereits als Teenager, als ich im Rückblick noch wirklich schlank war. Der Unterschied ist: Früher musste ich nichts dafür tun. Eigentlich wundert es mich sogar, dass ich nicht sehr viel dicker war. Ich habe mich quasi nur von Fast Food und süddeutscher Hausmannskost ernährt. Wenig Gemüse, kein Salat. Und wenig Sport. Das konnte auf Dauer ja nicht gut gehen. Aber mein jugendlicher Körper war gnädig. Desto älter ich wurde, desto weniger gnädiger war er. Und so alt bin ich ja noch gar nicht 😉 Also umso schlimmer…

Inzwischen bin ich wieder so schlank, wie zuletzt vor 5 Jahren. Ich bin unfassbar stolz, dass ich das geschafft habe. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich das nie von mir gedacht. Das Projekt und die wöchentlichen Berichte haben mich so unglaublich motiviert. Und nach einer Zeit, als die ersten Ergebnisse sichtbar wurden, natürlich dann auch das Feedback von Freunden und Bekannten. Das gibt schon sehr viel Selbstvertrauen.

Und was kommt jetzt?

Im ersten Halbjahr war es mein Ziel generell fitter zu werden, mehr Sport zu treiben und einfach ein gesünderes Leben zu führen. Für das nächste halbe Jahr habe ich mir das Ziel gesetzt meinen Körper mit Krafttraining mehr zu definieren.

Der regelmäßige Sport ist für mich schon zum Alltag geworden und gehört inzwischen mit dazu. Ich möchte aber immer wieder Neues ausprobieren, um nicht zu viel Langeweile aufkommen zu lassen. Für das nächste Halbjahr steht daher auch noch mehr Tanz auf dem Plan. Bin aber eher nicht so der Typ von Paartanz. Ich würde gerne mehr in Richtung Street Dance (Choreographien etc.) gehen. Mal sehen, ob sich da was findet…

Und im Sinne von #FitterMe2014: Fertig geredet, jetzt wird weiter gemacht!

4 Comments

  • Christiane

    Wow, krass O.o

    Dieser Vergleich 2011/2014 lässt mich gut hoffen, dass ich meine Pölsterchen an der Hüfte irgendwie minimieren kann. Aber halt der sagenumwobene Schweinehund -.-

    • rassambla

      Eigentlich kann das jeder schaffen. Wichtig ist aber, so finde ich, dass man sein Leben verändert und nicht nur „Diät macht“. Nur so bleibt man auf Dauer gesund schlank und fit.

  • Maik_Wi

    Wie ich über Twitter schon sagte, super Erfolg.
    So positiv wie du schreibst, bin ich mir sicher das du das mit der Ernährung und dem Sport auch dauerhaft durchhalten kannst. Ich finde es nämlich sehr schwer auch in stressigen Situationen oder schwierigen Lebensabschnitten den Schweinehund zu überwinden.

    • rassambla

      Da hast du recht. Den Schweinehund zu erziehen war wahrscheinlich für mich die Hauptaufgabe bei #FitterMe2014. Einfach mal mit ihm in die „Hundeschule“ 🙂 Habe auch noch einen Post zum Thema Motivation und Schweinehund in Planung…

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