Fitness

My body – My rules

In den letzten Tagen und Wochen hatte ich häufiger Gespräche zu diversen Fragen rund um meine Abnahme und mein Fitness-Programm. Das machte mich nachdenklich und ich wollte daher meine Gedanken noch einmal hier nieder schreiben. Ich liste euch hier die häufigsten Fragen, die ich immer wieder höre und die vielleicht auch euch umtreiben. Solltet ihr noch mehr Fragen haben? Schreibt sie gerne in die Kommentare und ich beantworte diese gerne direkt, oder wenn genug zusammen kommt, in einem weiteren Blog-Beitrag.

Und was machst du nach deiner Diät?

Welche Diät? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nichts (mehr) von Diäten und zeitweiliger Umstellung der Ernährung halte. Ab und zu einmal Fasten, um das System zu reinigen, mal ausgeschlossen. Ich mache KEINE Diät. Ich habe viel an meinem Leben verändert und mich umgestellt. Ich möchte einfach grundsätzlich gesünder leben und mich fitter fühlen. Eine Diät über einen bestimmten Zeitraum kann zwar dazu führen, dass man sich kurzweilig besser fühlt, aber auf Dauer hilft meiner Meinung nach nur eine Umstellung der Gewohnheiten. Denn: Die bisherigen Gewohnheiten haben dazu geführt, dass man da hin gekommen ist, wo man derzeit ist. Was soll es also helfen, wenn man ein paar Wochen / Monate eine Diät durch zieht und danach weiter macht, wie zuvor? Genau: Man ist irgendwann wieder da, wo man vorher war. Meist schlimmer. Das Ganze nennt sich Jojo-Effekt. Dieses niedliche Wort, das jeder kennt.

DAS willst du wirklich essen? Aber das ist doch gar nicht vegan!

Richtig! Lustigerweise nehmen viele an, dass ich mich nun nach einem bestimmten Ernährungsmodell ernähre. Eigentlich ist das aber nicht so. Bzw. ich habe eigentlich mehr mein eigenes „Modell“ für mich entwickelt. Ich versuche mich grundsätzlich gesund zu ernähren. Was genau gesund bedeutet muss eigentlich Jeder für sich selbst definieren. Ich definiere es für mich folgendermaßen: Ich versuche möglichst wenige Kohlehydrate zu mir zu nehmen. Aber da ich auch viel Sport treibe, sind Kohlehydrate für mich gleichzeitig auch sehr wichtig. Ebenso wichtig ist für mich eine eiweißhaltige Ernährung. Ich versuche außerdem grundsätzlich weniger Fleisch und Wurst zu essen, aber ich genieße dafür lieber dennoch immer wieder mal einen leckeren Burger oder ein Steak. Grundsätzlich verbiete ich mir nichts mehr komplett. Auch Süßigkeiten sind in Ordnung, weil ich ganz genau weiß, dass ich immer mehr Lust darauf bekomme, wenn ich mir das komplett verbiete. Aber alles in Maßen und nicht in Massen. Und der Erfolg gibt mir Recht: Für mich funktioniert es.

Wie schaffst du es dich zu motivieren so oft Sport zu machen?

Ich gebe zu, dass es am Anfang natürlich eine Herausforderung war. Eine Herausforderung, der ich mich 2014 mit #FitterMe2014 gestellt habe: Ich wollte mehr Sport machen und das habe ich erreicht. Am Anfang war es noch relativ leicht, solange die Motivation, etwas zu machen, hoch ist. Später waren es dann die ersten Ergebnisse, die mich in meinem Tun bestätigt haben und mich weiter voran getrieben haben. Und das ist eigentlich das ganze Geheimnis: Ich bin unglaublich stolz, dass ich das geschafft habe und was ich damit erreicht habe und ich weiß, wenn ich weiter dran bleibe, geht es auch weiter bergauf. Ich habe alte Fotos von mir, die mir zeigen, wie ich ausgesehen habe, bevor ich Sport gemacht habe und ich weiß, dass ich für den Körper, den ich jetzt habe, hart gearbeitet habe, aber auch weiterhin daran arbeiten muss. Für alle, die noch etwas mehr dazu lesen möchten, wie ich mich vor allem zu Beginn motiviert habe, schrieb ich hier schon mal einen Artikel zum Thema Motivation und wie ich täglich den Kampf gegen meinen inneren Schweinehund gewinne. Vielleicht ist da ja noch der ein oder andere hilfreiche Tipp für euch dabei?

My body – my rules

Wie ihr eigentlich allen Antworten entnehmen könnt, gibt es für mich zu diesem Thema kein Schwarz und Weiß. Ich definiere meine Abnahme und meine Fitness, wie es für mich passt und wie es in mein Leben passt. Und ich denke das ist auch das, was ich Jedem gerne mit geben möchte: Es gibt nicht DAS Abnehm-Programm, oder DAS perfekte Fitness-Programm. Jeder muss das machen, was zu ihm passt und was ihm auch Spaß und Erfolg bringt. Es hilft nicht, starr an irgendwelchen Regeln und Prinzipien fest zu halten, wenn sie einen nicht weiter bringen. Deswegen habe ich für mich meine eigenen Regeln und Prinzipien für meinen Körper definiert und fahre damit sehr gut. My body – my rules // Mein Körper – meine Regeln!

One Comment

  • Victoria

    Du beschreibst da eine gesunde und Mut machende Einstellung!
    Gibt es nicht hunderte Sprüche über Gewohnheiten und werden wir nicht jeden Tag darauf aufmerksam gemacht, dass uns Gewohnheiten prägen? Meiner Meinung nach kann eine sinnvolle Diät nur das Ziel haben, die Ernährungs-, Bewegungs- und Denkgewohnheiten langfristig zu ändern. Alles andere macht wenig Sinn. Und genau darum sollte man mit kommerziellen Fitnessprogrammen kritisch ins Gericht gehen: sie haben natürlich das Interesse, ihre Programme auch weiterhin zu verkaufen. Super also, dass du dir deine individuellen Bestandteile zusammengesucht hast. Mir gefallen auch sehr deine Tipps zum Überwinden des inneren Schweinehundes. (Ist er nicht auch eine verfestigte schlechte Angewohnheit?)

    „Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe.“ — Mark Twain

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