Fernweh

#rassamblagoessurfing – Rückblick auf eine Woche Surfcamp in Portugal

Heute gibt es für euch noch meinen bereits auf Facebook angekündigten Rückblick zu meinem letzten Urlaub. Nachdem ich schon lange immer damit geliebäugelt hatte und mir schon so viele Freunde erzählt hatten, wie großartig es ist, wollte ich unbedingt selbst einmal das Surfen ausprobieren. Also entschied ich: Ein Surfcamp in Portugal sollen es für den Urlaub sein und ich hatte kurzentschlossen eine Woche Surfkurs bei Drop In gebucht. Während meines Urlaubs konntet ihr meine Erlebnisse auch unter #rassamblagoessurfing verfolgen.

Für mich stand fest: Entweder ich werde es lieben, oder ich werde es hassen. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es wohl kein Zwischending geben wird. Ein wenig Schiss hatte ich, da ich eigentlich total ungern mit dem Kopf unter Wasser bin. Als Kontaktlinsenträger kann man da ja auch schlecht die Augen auf machen und ist dann immer blind. Unschön.

Loved it

Aber: Glück gehabt. Ich habe es geliebt! Es war einfach großartig. Nachdem ich am Samstag entspannt mit dem Shuttle-Transfer vom Flughafen Lissabon nach Lourinha angereist war, konnte ich erst einmal direkt ein paar meiner neuen Mitbewohner im Beach House kennen lernen. Bei Drop In hat man die Wahl zwischen 3 Unterkünften, in denen man ein wenig wie in einer großen WG zusammen lebt. Untergebracht 2- oder 4-Bett-Zimmern, lässt es sich auch im Urlaub gut aushalten. Zumal man sowieso die wenigste Zeit auf dem Zimmer verbringt. Ich hatte Glück und hatte für die Woche ein super Truppe um mich. Eine bunte Mischung aus Deutschland zwischen 20 und 35. Perfekt!

Den Samstag und Sonntag verbrachten wir erst einmal entspannt im Beach House und am Strand. Ein wenig Sonne tanken, ein wenig feiern und den Urlaub genießen. Diejenigen von uns, die bereits surfen konnten, versuchten ihr Glück auch schon am Wochenende.

Das Drop In Beach House
Das Drop In Beach House

Nachdem uns am Sonntag das Material (Surfboard und Neoprenanzug) ausgegeben worden waren, ging es am Montag Morgen los: Die erste Surfstunde stand an. Zu allererst wurden uns am Strand erst einmal die Grundlagen vermittelt und dann ging es direkt los ans Wasser. Ziel eines solchen Kurses ist es nach einer Woche im White Water (das ist der Bereich am Strand, wo das Wasser wegen den brechenden Wellen eher weiß aussieht) auf dem Brett stehen zu können. Und ihr könnt euch vorstellen wie happy ich war, dass ich es am ersten Tag einmal geschafft habe zu stehen. Ein geiles Gefühl!

Und dann platzt der Knoten

An Tag 2 lief es für mich nicht so gut. Irgendwie war ich zu verkrampft und wollte unbedingt alles richtig machen. Damit habe ich alles falsch gemacht. Nach einer ausgiebigen Feier am Dienstag Abend, gefolgt von einem riesigen Kater am Mittwoch, war ich beim Surfkurs am Mittwoch wohl entspannt genug und der Knoten ist geplatzt. Ich kann nicht mehr sagen, wie viele Wellen ich gestanden bin. Es war einfach toll. Und die nächsten Tage gingen ähnlich weiter. Am Ende der Woche war ich mir sicher: Das war sicher nicht das letzte Mal Surfen für mich.

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Der Home Beach des Drop In: Praia Da Areia Branca

Unabhängig davon, wie gut man sich auf dem Brett anstellt, kann ich das Drop In nur wärmstens empfehlen. Wenn man sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen und viel Spaß haben will, ist man dort definitiv gut aufgehoben. Natürlich kommt es auch stark darauf an, was für andere Gäste mit euch vor Ort sind, aber das Team selbst ist großartig!

Lediglich Mitmenschen, die sich im Urlaub unbedingt international fühlen wollen, sind im Drop In vielleicht etwas falsch aufgehoben. Das Camp ist unter deutscher Leitung und man findet dort auch vor allem Gäste aus dem deutschsprachigen Raum an. Auch wenn ich sonst im Urlaub immer möglichst wenig mit anderen Deutschen zu tun haben will, war das in diesem Fall egal. Hier stand das Surfen und die geile Zeit im Vordergrund.

Solltet ihr noch mehr Fragen zum Camp haben, die ich hier jetzt nicht beantwortet habe, schreibt mir diese gerne in die Kommentare und ich beantworte sie gerne!

Zum Abschluss gibt es nun von mir natürlich noch ein paar Beweisfotos davon, dass ich wirklich auf dem Brett gestanden bin 🙂 Viel Spaß damit:

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