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Fernweh

Mein perfektes Wochenende in Wien

Bereits Anfang Oktober verbrachte ich ein zauberhaftes langes Wochenende in Wien. Heute gibt es daher für euch noch ein paar Eindrücke zu meinen Highlights. Denn: Wien ist einfach traumhaft schön und immer wieder eine Reise wert!

Sightseeing / Spaziergang durch die Stadt

Da ich bereits vor etwas weniger als 4 Jahren einmal die Möglichkeit hatte die Hauptstadt Österreichs zu besuchen, war an diesem Wochenende weniger Sightseeing angesagt. Allerdings machten wir natürlich dennoch einen Spaziergang durch die Stadt, bei dem wir durch die Innenstadt schlenderten, das Rathaus besuchten und den Garten von Belvedere.

Blick vom Rathaus Wien auf die Votivkirche

Blick vom Rathaus Wien auf die Votivkirche

 

Oberes Belvedere - Blick auf Schloss Belvedere

Oberes Belvedere – Blick auf Schloss Belvedere

 

The perfect tourist / Belvedere

The perfect tourist / Belvedere

Eine lustige Aktion im Garten von Belvedere: Mit einem Spiegel sollte man den „Rundum-Blick und sich selbst festhalten können. Im Spiegel: Ich und meine besser Hälfte vor Schloss Belvedere. Im Hintergrund: Blick auf den Garten von Belvedere. Link zur Aktion: www.belvedere.at/perfecttourist

Lange Nacht der Museen

Passenderweise war an dem Wochenende unseres Besuchs auch die lange Nacht der Museen in Österreich. D.h. wir hatten am Samstag damit die Möglichkeit mit einem Ticket ab 18 Uhr alle Museen zu besuchen. Eine richtig gute Sache! So hatten wir die Gelegenheit auch einfach mal in Museen nur rein zu schnuppern. Häufig waren allein die Museen selbst so imposant, dass es sich schon deswegen gelohnt hat.

Wiener Hofburg

Wiener Hofburg

 

Alte Ritterrüstungen - Wiener Hofburg

Alte Ritterrüstungen – Wiener Hofburg

 

Weltmuseum Wien

Weltmuseum Wien

 

Moderne Kunst :)

Moderne Kunst 🙂

 

Eingangsbereich des Kunsthistorischen Museums

Eingangsbereich des Kunsthistorischen Museums

 

Österreichische Nationalbibliothek

Österreichische Nationalbibliothek

 

Alter Globus in der Österreichischen Nationalbibliothek

Alter Globus in der Österreichischen Nationalbibliothek

 

Schloss Schönbrunn

Auch wenn man schon einmal in Wien war ist Schloss Schönbrunn bei schönem Wetter immer einen Besuch wert. Durch den Garten schlendern, das schöne Wetter und die kaiserliche Atmosphäre genießen… Was will man mehr? Wir besuchten in diesem Jahr außerdem den Irrgarten von Schönbrunn. Für kleines Geld haben dort Groß und Klein für mindestens ein bis zwei Stunden ihren Spaß 🙂

Blick von Schönbrunn auf die Gloriette

Blick von Schönbrunn auf die Gloriette

 

Die Gloriette im Garten von Schönbrunn

Die Gloriette im Garten von Schönbrunn

 

Von oben sieht das alles ganz einfach aus / Irrgarten

Von oben sieht das alles ganz einfach aus / Irrgarten

 

Versuche Hoch hinaus zu kommen

Versuche Hoch hinaus zu kommen

 

Mit Spiegeln spielen

Mit Spiegeln spielen

 

Eine Umarmung dieses Steins soll mir angeblich Harmonie mit mir und meiner Weiblichkeit bringen

Eine Umarmung dieses Steins soll mir angeblich Harmonie mit mir und meiner Weiblichkeit bringen

 

Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn

 

Auch im Herbst noch wunderschön: Der Garten von Schönbrunn

Auch im Herbst noch wunderschön: Der Garten von Schönbrunn

 

Prater

Ebenso wie der Besuch des Schloss Schönbrunn gehört für mich auch ein Besuch auf dem Wiener Prater dazu. Ich LIEBE Jahrmärkte und das bunte Treiben dort. Früher bin auch immer mit allen Fahrgeschäften gefahren. Hauptsache sie sahen besonders wild aus und haben sich möglichst oft überschlagen. Heute schlendere ich meist nur lieber durch die Gassen und schaue mir die Fahrgeschäfte an. Und natürlich gehören auch gebrannte Mandeln, Zuckerwatte oder eine Schoko-Banane immer dazu.

Riesenrad auf dem Prater in Wien

Riesenrad auf dem Prater in Wien

 

Das berühmte historische Riesenrad auf dem Riesenradplatz / Prater Wien

Das berühmte historische Riesenrad auf dem Riesenradplatz / Prater Wien

 

Achterbahn gehört auf dem Prater in Wien natürlich auch dazu

Achterbahn gehört auf dem Prater in Wien natürlich auch dazu

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Fotos ein wenig Inspiration für euren ersten oder vielleicht auch erneuten Besuch in Wien geben. Wer von euch noch nicht in Wien war und noch gar nicht weiß, wo er anfangen soll, kann sich auch auf getyourguide.de einmal zu den besten Sehenswürdigkeiten von Wien schlau machen und ggf. auch ein paar gebuchte Touren buchen. Gerade wenn man nur ein Wochenende Zeit hat, helfen geführte Touren oft den Einstieg in eine Stadt zu finden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Erkunden dieser wunderschönen Stadt!

Short stories: Fernweh // Meine Fernweh-Liste

Heute möchte ich wieder einmal eine der short stories von Bine (waseigenes.com) aufgreifen: „Fernweh“.

Welches Thema könnte besser zu mir passen als dieser Titel? Ich lebe quasi mit Dauer-Fernweh und wenn es mein Geldbeutel (und mein Mumm) es erlauben würde, würde ich wahrscheinlich das ganze Jahr durch die Welt reisen. Es gibt noch so viele Orte auf der Welt, die ich unbedingt mal gesehen haben möchte…

Dabei war ich längst nicht immer so. Es ist irgendwie komisch, aber bis ich ca. 20 war, schlummerte das Fernweh irgendwo tief in mir drin. Mit meinen Eltern war ich nie viel gereist. Mehrere Jahre besuchten wir sogar den selben Campingplatz am Gardasee, das selbe Ferienhaus im Allgäu oder in Bibione. Einmal im Jahr für zwei Wochen. Mehr war nicht drin. Und das war für mich fein. Ich dachte gar nicht groß darüber nach mehr von der Welt zu sehen. Ich hatte kein Bedürfnis danach.

Aber warum hat sich das geändert? Keine Ahnung. Als ich 20 wurde, wollte ich auf einmal mehr von der Welt sehen. Wollte reisen und fremde Städte sehen. Am Anfang erst in Europa und inzwischen die ganze Welt. Desto mehr ich reise, desto mehr möchte ich noch mehr reisen. Es ist wie eine Sucht. Einmal damit angefangen, hat es Besitz von mir ergriffen.

So gibt es inzwischen unendlich viele Orte in meiner Fernweh-Liste, die ich unbedingt noch besuchen möchte. Hier liste ich einmal die, die mir derzeit im Kopf herum geistern:

  1. Vietnam
    Ich möchte unbedingt in nächster Zeit mal nach Asien. Ich war bereits in den USA, in arabischen und (nord-)afrikanischen Ländern. Auch in Indien. Aber so richtig in Asien war ich noch nie. Und Vietnam erscheint mir irgendwie reizvoll und ein guter Einstieg. Nicht so „abgegriffen“ wie Thailand, aber auch nicht zu „experimentell“. Derzeit denken wir auch tatsächlich bereits darüber nach, ob wir das noch über Weihnachten / Silvester in Angriff nehmen können. Es ist also in greifbarer Nähe.
  2. Mexiko
    Mexiko ist ebenfalls ein Land auf meiner Liste, das bereits in greifbarer Nähe ist. Sehr gute Freunde von uns, sind gerade dorthin ausgewandert und es ist fest geplant, dass wir sie nächstes Jahr besuchen. Nachdem ich bereits in den USA war, wäre es doch ein guter Plan mal mit dem nördlichen Mittelamerika weiter zu machen.
  3. Neuseeland
    Was soll ich dazu sagen? Dieses Land ist einfach unglaublich faszinierend und ich habe bisher wirklich nur Gutes darüber gehört. Jeder, der bereits einmal dort war, kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Und ich liebe Schafe. Da muss ich ja quasi nach Neuseeland…
  4. Afrika // Südafrika 
    Nachdem ich nun bereits in Marokko mein Unwesen getrieben habe, reizt es mich ja auch schon lange einmal noch weiter durch Afrika zu reisen. Es muss nicht unbedingt Südafrika sein. Aber eine Safari wäre definitiv noch ein Highlight, das ich für mein Leben noch auf dem Zettel habe.
  5. (Nord-)Indien
    Nachdem ich vor 5 Jahren, bei einem Studienaufenthalt, bereits die Möglichkeit hatte für 4 Wochen das Leben in Süd-Indien (rund um Bangalore) kennenzulernen, würden ich gerne noch den Rest des Landes bereisen und noch viel mehr von diesem faszinierenden Land sehen. Gerade erst gestern habe ich meinen alten Blog aus dieser Zeit wieder entdeckt und seitdem reizt es mich umso mehr.
  6. Schottland
    Auch mal ein Land auf meiner Liste, das nicht ganz so fern liegt. Seit diesem Jahr denke ich auch immer mehr darüber nach, dass Schottland doch auch mal ein richtig schönes Ziel wäre. Edinburgh und die Highlands. Die weiten Ebenen und die Berge. Und wieder einmal: Schafe!

Neben diesen Ländern, die so als nächste „MustSee“ auf meiner Liste stehen, gibt es noch sooo viele weitere Orte, die ich so unglaublich gerne bereisen würde. Australien, Südamerika (vor allem Brasilien), Hawaii, China, Japan, Frankreich (mehr als nur Paris und Straßburg),… Ich könnte noch unendlich lange aufzählen…

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Ich bin einfach so unglaublich fasziniert von allem, was anders ist, als hier. Und desto exotischer, desto besser. Das Leben hat viel mehr zu bieten als Kässpätzle und Fischbrötchen, schwäbische Alb und Nordsee. Obwohl auch das wunderschön ist. Keine Frage! Aber in der heutigen Zeit haben wir, wie noch keine Generation vor uns, die Möglichkeit alle Länder auf dieser schönen Welt zu bereisen und nicht nur Geschichten über exotische Länder zu lesen, sondern diese Länder wirklich zu erfahren. Wir können andere Kulturen wirklich kennenlernen und lernen damit auch fürs Leben. Gerade beim Reisen merkt man erst so wirklich, dass das, was wir in unserem Leben für völlig selbstverständlich und normal halten, für andere Länder und Kulturen nicht gilt. Als Nebenwirkung von Reisen würde ich, neben Fernweh, definitiv Aufgeschlossenheit und Toleranz an erster Stelle nennen.

Aus all diesen Gründen werde ich mein Fernweh auch weiterhin füttern und meine Fernweh-Liste mit weiteren Zielen füllen. Habt ihr auch eine Liste von Ländern, die ihr unbedingt noch bereisen möchtet? Welche sind das? Ich freue mich über eure Inspiration und weitere Punkte auf meiner „MustSee-Liste“, um mein Fernweh zu hegen und zu pflegen.

4 Tage in Amsterdam – Part 3

So! Hier ist er nun! Der dritte Teil meines Berichts unseres City-Trips nach Amsterdam.

Da auch für den dritten Tag Sonnenschein pur angesagt war und Amsterdam einfach die Stadt der Fahrräder ist, entschieden wir uns ein Fahrrad zu mieten, um die Möglichkeit zu haben, etwas mehr Strecke, als zu Fuß, zurück zu legen.

Fahrradtour durch Noord und durch die Stadt

Unsere Fahrräder liehen wir uns direkt beim Hotel. Das NH Carlton Amsterdam bot Leihräder zu guten Konditionen. Zudem mussten wir so nicht extra zu einer Verleihstation und konnten uns der Qualität der Räder sicher sein. Bei manch anderen kleinen Shops, war ich mir da nicht so sicher…

Zunächst einmal fuhren wir dann mit dem Rad zum Hauptbahnhof und von dort mit der Fähre nach Amsterdam Noord. Dort begann unsere Rundtour direkt am Fähranleger am Buiksloterweg.

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Ich und mein Fahrrad

Dort beginnt der Noord Hollandsch Kanal mit einem kleinen Grünstreifen, der sich langsam in Richtung Norden zum Noorderpark verbreitert. Hat man den Noorderpark durchquert geht es irgendwann nach links auf den Buiksloterdijk. Dort hat man schon gar nicht mehr das Gefühl in Amsterdam zu sein, sondern irgendwie in Holland, weit ab von der Stadt. Einfach idyllisch! Eine kleine grüne Oase. Augenblicklich fühlt man sich tiefenentspannt und glücklich. Biegt man am Ende des Buiksloterdijk nach rechts ab, gelangt man zur Buiksloterkerk. Diese kleine, idyllische Backsteinkirche wird heute nicht mehr als Kirche, sondern als Veranstaltungsort genutzt.

Buiksloterkerk

Buiksloterkerk

Weiter ging es, den Buiksloterdijk erst einmal zurück. Wer Kinder dabei hat, oder selbst tierlieb ist, kann an dieser Stelle einen kurzen Zwischenstopp im Kinderboerdiji einlegen. Dieser Streichelzoo beherbergt Esel, Ziegen, Schweine, Schafe, Pfauen, Kaninchen und noch viele weitere Tiere. Wir fuhren dort nur einmal kurz vorbei und sahen uns die Krijtmohlen (Kreidemühle) an. Leider die einzige in dieser Gegend noch erhaltene Windmühle.

Krijtmohlen

Krijtmohlen

Im Anschluss daran radelten wir weiter durch die Gartendörfer Buiksloot und Nieuwendam, bis zum W.H. Vliegenbos, einem kleinen Wäldchen, das 1912 als Naherholungsgebiet angelegt wurde. Ist man durch dieses Wäldchen geradelt, gelangt man in eine ganz andere Ecke, die einen daran erinnert, was Amsterdam Noord früher hauptsächlich war: ein Industriegebiet. Noch heute stehen dort alte Fabriken, viele Lagerhallen und diverse Unternehmen haben dort ihren Sitz. Dies ließen wir jedoch bald wieder hinter uns und radelten noch einmal zurück zum Noorderpark. Dort genossen wir in einem kleinen Kaffee die freie Zeit und das schöne Wetter:

Café im Noorderpark

Café im Noorderpark

Nach unserer kurzen Erholungspause ging es dann weiter in Richtung ehemaliges NDSM-Gelände. Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: An diesem Wochenende fand dort das DGTL-Festival statt. So war leider ein Großteil des Geländes nur für Festivalbesuch betretbar. ABER umso schöner war es, ein wenig von der Atmosphäre mit zu bekommen und die Musik zu hören, die man natürlich auch außerhalb des Geländes gut hören konnte. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir tatsächlich überlegt ein Ticket dafür zu erstehen.

So genossen wir einfach die Stimmung und genossen ein Mittagessen in der IJ-Kantine:

IJ-Kantine: Essen mit Ausblick aufs Wasser <3

IJ-Kantine: Essen mit Ausblick aufs Wasser <3

Entspannung in der IJ-Kantine

Entspannung in der IJ-Kantine

Nach unserer kurzen Mittagspause ging es dann mit der Fähre zurück in die Stadt. Dort angekommen radelten wir von Park zu Park und damit von grüner Oase zu Oase. Hinein in das Gewusel der Stadt, Erholung im Park und dann zurück aufs Bike. So ganz genau kann ich euch leider gar nicht mehr  sagen, wo wir überall rumgegondelt sind. Es macht jedenfalls einen heiden Spaß und wir sahen sehr viel von der Stadt.

Museumsplein hinter dem Rijksmuseum

Auf dem Museumsplein hinter dem Rijksmuseum – Viel los bei dem schönen Wetter

Aussicht von einer der vielen Brücken Amsterdams

Aussicht von einer der vielen Brücken Amsterdams

Man kann sich an dieser Stadt einfach nicht satt sehen - Jede Straße hat ihren eigenen Charme

Man kann sich an dieser Stadt einfach nicht satt sehen – Jede Straße hat ihren eigenen Charme

Sonnenschein pur - Was will man mehr?

Sonnenschein pur – Was will man mehr?

Nachdem wir unsere Räder dann am Abend wieder im Hotel abgegeben hatten, zogen wir wieder los um uns etwas zu Essen zu suchen und die Stadt zu genießen. Einfach nur traumhaft!

Rummel am Dam vor dem Palais

Rummel am Dam vor dem Palais

Rotlichtviertel Amsterdam bei Nacht

Rotlichtviertel Amsterdam bei Nacht

Unser Städtetrip Amsterdam in der Übersicht:

Tag 1: Altes Zentrum, westlicher Grachtengürtel und Jordaan
Tag 2: Plantagebuurt und altes östliches Hafengebiet
Tag 3: Fahrradtour durch Noord und durch die Stadt
Tag 4: Shopping und Amsterdam Museum

Routenplanung Rundreise Marokko

Im Mai geht es für mich nach Marokko. Zwei Wochen lang durch den Nordwesten Afrikas auf einer Rundreise.

Treue Leser meines Blogs wissen: Natürlich reise ich nicht einfach drauf los, sondern plane meine Route sorgfältig und mache mich vorab schon viele Gedanken zur Route, Sehenswürdigkeiten und Tagesplanung. Diese Gedanken und Pläne habe ich dieses Mal für den Blog von tripsta.de nieder geschrieben. Im Blog der Online-Reiseagentur tripsta geht es um digitale Reise-Tools und Reiseberichte jenseits des Pauschalurlaubs. Also quasi das perfekte Forum für meine Planung. Meinen detaillierten Artikel zur Routenplanung findet ihr daher dieses Mal nicht hier, sondern in meinem Gastbeitrag „Danielas Routenplanung für eine Rundreise Marokko“.

Natürlich möchte ich aber dennoch hier ein paar kurze Worte dazu verlieren und euch schon mal einen groben Überblick über die Route geben, um euch den Mund für meinen Artikel wässrig zu machen 🙂

Wir starten in Casablanca und reisen über die Königsstädte, durch Wüsten und Täler nach Marrakesch und von dort wieder an die Küste. Unsere Route durch Marokko im Überblick: Casablanca – Rabat – Meknes – Fes – Rissani – Erg Chebbi Wüste – Dades-Schlucht – Ait Benhaddou – Marrakesch – Essaouira – Agadir – Marrakesch.

Ich freue mich schon auf die vielen unterschiedlichen Eindrücke aus Marokko. Auf die Wüste genauso sehr, wie auf das Meer. Ich freue mich auf all das, was Marokko aus macht. Die afrikanische Kultur, Berber und Araber, alte Medinas und Dromedare. Ich freue mich aber auch schon darauf Dinge zu erleben, mit denen ich bisher noch nicht rechne. Denn das macht eine Reise doch auch irgendwie aus. Neue Erfahrungen zu machen und die Welt einmal wieder mit ganz anderen Augen zu sehen.

Das Fernweh hat mich auf jeden Fall schon wieder voll gepackt und ich freue mich schon sehr darauf in etwas mehr als einem Monat wieder meine Koffer packen zu können. Marokko ruft nach mir und die Vorfreude wächst von Tag zu Tag.

„I think this is the beginning of a beautiful friendship.“ Rick Blaine, Casablanca

Titelbild Quelle: La-Liana  / pixelio.de

Reisebericht Florida: Florida Keys – Teil 3

Heute gibt es für euch den dritten Teil meines Berichts von den Florida Keys. Hier findet ihr den ersten Teil und den zweiten Teil.

Tag 10: The Key West Butterfly und Bahia Honda State Park

Am Morgen des 10. Tages hieß es so langsam schon wieder Abschied nehmen vom wunderschönen Key West. Vor unserer Abreise besuchten wir aber noch The Key West Butterfly. Dieses wurde in allen Reiseführern und Ratgebern hoch gelobt. Und wie ich finde: Zurecht! Ein kleines Schmetterlings-Paradies, in einem kleinen Haus.

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Ein paar schnelle Infos:

Öffnungszeiten:
Täglich von 9 bis 17 Uhr

Preise:
Erwachsene $12.00
Kinder (4-12 Jahre)  $8.50
Kinder (unter 4 Jahren) kostenlos
Senioren und Military $9.00

Adresse:
1316 Duval Street
Key West, Florida 33040

In vielen der lokalen Info-Heftchen für Touristen findet man übrigens Coupons für vergünstigten Eintritt ins Haus. Auch wir haben einen solchen Gutschein genutzt.

Und was soll ich sagen… ich war erst skeptisch. 12 Dollar für ein kleines Haus mit Schmetterlingen drin? Aber es war einfach wahnsinnig schön! Ein paar kleine Vögel und so viele schöne Schmetterlinge auf einem Haufen! Nicht umsonst wurde The Key West Butterfly von People’s Choice und TripAdvisor zur #1 Attraction in Key West gekührt! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Hier ein paar schöne Eindrücke von unserem Besuch:

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Anschließend packten wir unsere Sachen und fuhren wieder die Florida Keys hinauf, entlang des Highway 1 in Richtung Miami. Einen letzten Zwischenstopp hatten wir allerdings noch fest eingeplant: Ein Besuch im Bahia Honda State Park. Auch hier wieder ein klein wenig Wikipedia-Wissen:

Der Bahia Honda State Park ist ein State Park im US-Bundesstaat Florida. Der 212 Hektar große Park liegt auf der Insel Bahia Honda Key, einer Insel der Florida Keys 19 Kilometer südlich von Marathon. Er liegt westlich der Seven Mile Bridge. Durch den Park führt der Overseas Highway, der U.S. Highway 1. (…)

Die Insel Bahia Honda Key gehörte zur Florida East Coast Railway von Henry Morrison Flagler. Die Trasse der Eisenbahn dient heute als U.S. Highway 1. Die einst über 1,5 Kilometer lange Old Bahia Honda Bridge erinnert an Flaglers Eisenbahn, wegen des bis zu 12 Meter tiefen Wassers vor der Insel war der Bau der Brücke einer der teuersten beim Bau der Eisenbahnlinie. Nach dem Bau einer neuen Autobrücke wurde 1972 ein Teil der alten Brücke entfernt, um den Bootsverkehr zu erleichtern. Vom begehbaren Teil bietet die Brücke heute Besuchern einen Panoramablick über die Insel und die angrenzenden Gewässer. Nach der Fertigstellung des Overseas Highway in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts diente Bahia Honda Key als County Park. Trotz seiner fehlenden Infrastruktur war er ein beliebter Ausflugsort zum Picknicken und Baden. Der State Park wurde 1961 gegründet, als der Staat die ersten fünf Hektar Land auf Bahia Honda erwarb. 1992 wurden die Strände von Stephen Leatherman alias Dr. Beach in dessen Ranking America’s Best Beaches als bester Strand der USA bezeichnet.

Die Nutzung des State Parks ist gebührenpflichtig. Der Park ist bekannt für seine vier Kilometer langen weißen Sandstrände, die zu den schönsten Floridas gezählt werden.

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Natürlich wollten wir uns diese Traumstrände nicht entgehen lassen und hatten einen gemütlichen Mittag am Strand geplant. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und es war zunächst sehr bewölkt und windig. Die Wolken wurden zwar später weg geblasen, aber dank des Winds war es doch etwas zu kalt, um sich gemütlich an den Strand zu legen. Dennoch konnten wir die Traumstrände mit ein paar kleinen Spaziergängen sehr genießen. Besonders beeindruckend fand ich die Old Bahia Honda Bridge, die heute ja nur noch in Teilen steht.

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Anschließend machten wir uns wieder auf unseren Weg Richtung Miami. Als wir zwischendurch nochmal eine Pause benötigten hielten wir an einem weiteren Strand, der schon von der Straße aus sehr verlockend aussah. Leider kann ich euch im nachhinein nicht mehr sagen, wo er lag oder wie er hieß. Es war gerade Ebbe und man konnte teilweise richtig weit aufs Meer hinaus laufen.

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Außerdem gab es ein paar kleine Krabben am Strand zu beobachten, die Sandkügelchen formten und vor sich her rollten. Auf den ersten Blick waren sie kaum zu erkennen und sobald man zu nahe kam, verschwanden sie in ihren Löchern im Sand. Lustig zu beobachten und echt unterhaltsam.

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Nach diesem kurzen Abstecher hieß es für uns dann aber wieder hit the road und nach ca. ein bis zwei Stunden Fahrt erreichten wir unser letztes Ziel für diese Reise: Miami Beach!

Mehr zu Miami und Fort Lauderdale gibt es dann noch in meinen nächsten Beiträgen zu lesen.

 Weitere Details zu unserer Reise in den jeweiligen Beiträgen:

(Sobald die Beiträge erschienen sind, werde ich sie hier auch verlinken.)

Falls ihr noch Fragen zu unserer Reise oder einem Detail der Reise habt, fragt gerne in den Kommentaren nach oder schreibt mir eine Mail an info@rassambla.de.